Man muss schon intensiv suchen, wenn man auf der CeBIT
etwas zu den Themen Funk, Radio und Audio finden will.
Hier ein paar Eindrücke von der CeBIT 2010.

Verkehrsfunk und Navigation der ARD
auf dem Stand des NDR: Nicht nur über Radio, auch
über Internet und andere Wege gibt es einen
Verkehrsservice. Rechts: TMC-fähiges Navigationsgerät.

Das umstrittene Google-Streetview-Auto wurde von Künstlern verschönert - es bleibt aber weiterhin umstritten

links: Google-Kameras; 2. .v. l.: Devolo-System
zur Übertragung von Satellitensignalen zum Receiver über
die Stromleitung; rechts: Produktstudie von Terratec: iPod-Röhrenverstärker.
Terratec Mediaplayer
Noxon M520 zum Übertragen von Mediadateien wie Filmen und Fotos z.B.
vom PC zum Fernsehbildschirm im Wohnzimmer. Rechts: iPod-Dockingstation
des kanadischen
Herstellers Edifier - das Display der Fernbedienung zeigt den Displayinhalt des
iPods an (ab Sommer 2010).

Neuer Audio-Anbieter:
Edifier aus Kanada mit iPod-Docking-Station (oben)
und design-orientierten Notebooklautsprechern.

Ausgezeichnet für die gute Form: Auch Fahrräder waren auf der CeBIT 2010 zu sehen.
Werbung am schrägen Telekom-Würfel.

Private "spielerische" Videokonferenz am Stand des Fraunhofer-Instituts.
Ruckelnde Bilder und unverständlicher Ton –
Erfahrungen aus
dem beruflichen Alltag, wenn es um Video- und Telekonferenzen
geht. Dank leistungsstarker Komprimierungstechnologien
geht das auch anders – sogar im privaten Umfeld.
Die Forscher des Fraunhofer Instituts sind dafür
verantwortlich, dass qualitativ
hochwertiger Ton übertragen wird. Damit das gelingt, haben sie die »Audio
Communication Engine« entwickelt. Sie besteht aus aufeinander abgestimmten
Einzelkomponenten, die die Klangqualität und Verständlichkeit
von Video- und Telekonferenzen im Vergleich zu heutigen
Systemen stark verbessern: Kernstück für den guten Ton ist der
MPEG-Audiocodec »Enhanced Low Delay AAC«, der HiFi-Klangqualität
bei niedrigen Datenraten und Verzögerungszeiten garantiert. Ein
Echounterdrücker beseitigt störenden Widerhall, damit sich Benutzer
frei im Raum ohne Headset bewegen können. Eine anspruchsvolle
Signalverarbeitung, die vom Aufbereiten der Mikrofonsignale bis hin
zur mehrkanaligen Lautsprecherwiedergabe reicht, sorgt dafür, dass
es ohne besonderen Installationsaufwand in jedem Wohnzimmer gelingt,
die Entfernung zwischen den Freunden verschwinden zu lassen.
Und auch an die konkrete Umsetzung denken die Fraunhofer-
Wissenschaftler: Die Technologie soll sich künftig in vorhandene
Geräte wie Fernseher, Settop-Box und Hifi-Anlage integrieren lassen.