Seit dem Erscheinen ihres ersten Heftes bin ich eifriger Leser und mmer wieder begeistert von ihren Beiträgen. So z.B. in Heft 3/99 „Der Tower im Wohnzimmer". Nach dem Lesen dieses Beitrages reifte in mir der Entschluß, es ebenfalls einmal zu versuchen. Booklet Nr. 5 wurde in ihrer Redaktion sofort bestellt, Wacars 0.7 von der bekannten Adresse heruntergeladen, und schon konnte es losgehen.
Nachdem ich alles angeschlossen, eingestellt und das Programm gestartet hatte, stellte ich sehr schnell fest, daß in meinem ZipFile nur eine Landkarte war. Diese zeigte den südwestlichen Teil Englands, auf dieser erschien dann auch später das in die Software eingebaute Flugzeug G-BIVA. Es mußte also eine andere Karte her. Um eine eigene Karte zu erstellen, bei der auch die Koordinaten hundertprozentig stimmen, nutzte ich das Programm Encarta Weltatlas von Microsoft. Nach dem Starten des Programms sucht man sich die Karte, die erstellt werden soll, z.B. Europa oder Deutschland usw. Danach klickt man „Extras" und „Lagebestimmung" an. Es öffnet sich ein Fenster, in dem ständig die aktuelle Cursorposition in Längen und Breitengraden angegeben wird.
Man braucht nur noch die nördlichste, südlichste, westlichste und östlichste Stelle der Karte mit dem Cursor anzuwählen und sich die Position zu notieren. Dabei ist zu beachten, daß Längengrade westlich von Greenwich vom Encarta Weltatlas auch als „plus" dargestellt werden. Im MapEditor von Wacars 0.7 müssen aber Längengrade westlich von Greenwich mit einem Minus eingetragen werden. Nachdem die Daten notiert sind, wird die Karte in die Zwischenablage kopiert und kann nun mit jedem Bildbearbeitungsprogramm als Bitmap (.bmp) abgespeichert werden.
Ich habe meine Karten in Farbe erstellt, dadurch erkennt man die eingeblendeten Flugzeuge besser, die in Grau dargestellt sind. In nur 75 Minuten hatte ich ca. 600 Aircraftkontakte (First and Last), das sind ungefähr 300 verschiedene Flugzeuge. Die Decodierung und Eintragung in „MessLog." erfolgte zeitweise so schnell, daß ich nicht einmal mit Lesen nachkam. Man sieht daran am besten, daß nur ein geringer Teil der Flugzeuge vom Programm erkannt und in die Karte eingetragen wird. Das Problem wurde auch schon in Heft 4/99 in der Leserpost von J. Gersie angesprochen. - Neu gefundene Fluglinien werden von mir mittels Word 97 in das File „routes" kopiert, das im Originalzustand schon 13 DINA4Seiten umfaßt, und somit nach und nach komplettiert. Sehr gern würde ich mit WacarsFans in Erfahrungsaustausch treten. Andere Decodierprogramme kommen für mich kaum in Frage, da mein Scanner (stabo XR 100) keine serielle Schnittstelle besitzt.
Zum Schluß noch ein großes Lob an ihre Zeitschrift, die uns im Ausüben unseres Hobbys immer hervorragend mit Tests, Berichten, Aktuellem und neuen Geräten auf dem Laufenden hält. Nebenbei erwähnen möchte ich noch, daß ich schon vier Leser geworben habe, die sich den RADIOSCANNER regelmäßig kaufen (ab wieviel gibt's ein Werbegeschenk? Hi!)
Norbert Klimpke, norbert.klimpke@freenet.de